Aparigraha

Aparigraha ist die fünfte und letzte yama, die Patañjali in seinen sutras beschreibt. Parigraha ist die Gier oder das Streben nach Besitzanhäufung. Wörtlich bedeutet es umfassen, festhalten. Aparigraha ist demnach das Gegenteil davon.
Das umfasst auch die Unbestechlichkeit und das Nichtannehmen von Geschenken, die mit einer Bedingung - explizit oder implizit - gegeben werden. Zufriedenheit und Bescheidenheit sind Ausdruck davon, dass die innere Fülle erkannt und ausgelebt wird.


Während asteya das Nichtstehlen oder Nichtbegehren von Dingen ist, die einem anderen Menschen gehören, ist aparigraha umfassender und beschreibt das Nichtbegehren von Dingen, die nicht lebensnotwendig sind.

Patañjali sagt in sutra 2.39:

"Ist aparigraha beständig, erlangt man Wissen über den Sinn des Lebens."

Wenn wir also aufhören, zu überlegen, was wir brauchen oder haben wollen und unser Geist nicht mehr in diesem Mangelzustand verankert, schaffen wir Raum dafür, zu erkennen, was unsere Aufgabe, unser dharma ist.

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Non-Dualität und yogische Tugenden

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